Lüner Hospiz e.V.

Ambulanter Hospizdienst

Bilder und Gedanken

Hier finden Sie Texte, Bilder, Gedanken und Erfahrungsberichte unserer Hospizgruppe:


Unsere Mitte vom Gruppentreffen am 15.04.2019: Neuanfang


Neuanfang! (Es ist nicht zu spät)
Ich führ ein Neuanfang!

Was soll ich tun?
Wenn ich so seh, ich kann den Wind nicht ändern - nur die Segel drehen.
Was tut gut? Was tut weh?

Es ist nicht zur früh, es ist nicht zu spät.

Veränderung braucht einen klaren Kopf.
Will mich nicht schämen für ein bisschen Glück.
Zieh klare Linien zwischen Bauch und Verstand.
Herzlich willkommen!


Ich bin nicht immun gegen Gegenwind,
doch ich lauf los.
All die schönen Erinnerungen - ich halt sie hoch!
Ich fühl mich ein Tag schwach, ein Tag wie neugeboren.
Ich will altes nicht bekämpfen - ich will neues formen.
Folge mein Ruf - träume von Wolken leicht.
Ich räum die Blüten aus dem Weg nutz die Gelegenheit.
Halt mich am Vorne fest - es fühlt sich wacklig an.
Herzlich willkommen,

Neuanfang! (Es ist nicht zu spät)
Ich führ ein Neuanfang!

Textausschnitte “Neuanfang“ von Clueso



Unsere Mitte vom Gruppentreffen am 14.03.2019 mit unserem Text:

An der Schwelle des Todes steht ein Tor, durch das jedes Leben unabänderlich schreitet, schreiten muss, freiwillig, unfreiwillig, friedlich oder gewaltsam. Eigentlich müsste nach den Gesetzen der Logik  hinter dem Tor, auf einem großen Sammelplatz, der Strom der Toten sortiert und nach Gruppen geordnet werden. Denn glaubt man den Lehren der zahllosen Religionen und Jenseitsvorstellungen, muss der eine Tote dem Jenseitsreich von Allah, der andere dem des Jehova und der nächste dem Reich des Christengottes zugeordnet werden. Sorgfältig muss das geschehen, denn falsche Zuordnungen hätten fatale Folgen und eine Rücküberweisung beispielsweise vom jenseitigen Christenreich ins Jehovareich würde immensen administrativen Aufwand erfordern. Darüber hinaus müssen auch die Hindus sowie Buddhisten und Shintoisten den richtigen  Jenseitseingang finden. Und was ist mit Rand- und Untergruppen der einzelnen Religionen, was wird mit den Atheisten und Agnostikern? Was wird mit den Zeitgenossen, die heute noch zu den Ruhestandsgöttern wie beispielsweise  Wotan, Isis, Osiris, Zeus, Apoll und Mithras wollen? Und wo landen die Tiere?

Man merkt und spürt instinktiv, dass das Ganze in ein immenses logistisches Problem im Totenreich ausufert. Denn es ist nicht nur mit der richtigen Zuordnung getan, nein, denn innerhalb der einzelnen Jenseitsbereiche muss wiederum nach Gruppen sortiert werden. Die einen wandern in den Himmel, andere in die Hölle, die nächsten werden zur Wiedergeburt aufgefrischt und vorbereitet, andere wiederum marschieren zu den versprochenen 72 Jungfrauen, die selbstverständlich dann auch freudig erregt bereitliegen sollten; bei einer Märtyrerschwemme ist das immer ein großes Beschaffungsproblem! Die einzelnen Bereiche müssen auch langfristig verwaltet werden, denn wer seine Strafe im Fegefeuer abgebüßt hat, sollte auch umgehend in himmlische Bereiche umgesiedelt werden.

Am einfachsten hat man es mit den Tieren und Atheisten. Die Tiere, da seelenlos, wandern tutto completo direkt ins Nichts, bis auf die lokalen Ausnahmen, die vereinzelten Reinkarnationsbedarf abdecken müssen. Bei den Atheisten und gar Agnostikern müsste jedoch ein religionsübergreifendes Jenseitsgremium entscheiden, ob Verzeihung gewährt wird,  ob Besserungshaft – sprich Fegefeuer – oder gleich die Pforte ins Nichts gewählt werden muss, also die gleiche Tür, durch die auch die Tiere gestoßen werden.

Die kurze Analyse der Management-Aufgabe im Totenreich zeigt augenfällig eine Problematik, die uns Diesseitigen in ihrer Tragweite meist unbekannt ist und die einer aufwendigen und komplexen Sytemsteuerung bedarf.

Es könnte natürlich aber auch sein, da die Natur klug und der Mensch im allgemeinen erheblich weniger Vernunft besitzt, als er von sich selber glaubt, dass die Probleme im Totenreich gar nicht existieren, weil das Totenreich eine Erfindung angstgeschüttelter Menschen ist, die sich mit ihrem Lebensende nicht abfinden können. Wir Nihilisten hingegen sehen mit dem Durchschreiten der Todespforte uns aller Probleme ledig, hinter uns liegend, denn der Tod ist für uns wie für jedes  Lebewesen gleichermaßen der Schritt ins Nichts, der Weg in den unendlichen Frieden der leidensfreien Nichtexistenz, die Rückkehr in den sicheren Hafen der empfindungslosen Ewigkeit.

Gunter Bleibohm, Aphorismen



 

Unsere Mitte vom Gruppentreffen am 13.02.2019 mit unserem Text:


Ach!   
Ach, noch in der letzten Stunde   
werde ich verbindlich sein.   
Klopft der Tod an meine Türe,   
rufe ich geschwind: Herein!   
  
Woran soll es gehn? Ans Sterben?   
Hab ich zwar noch nie gemacht,   
doch wir werd’n das Kind schon schaukeln —   
na, das wäre ja gelacht!   
  
Interessant so eine Sanduhr!   
Ja, die halt ich gern mal fest.   
Ach – und das ist Ihre Sense?   
Und die gibt mir dann den Rest?   
  
Wohin soll ich mich jetzt wenden?   
Links? Von Ihnen aus gesehn?   
Ach, von mir aus! Bis zur Grube?   
Und wie soll es weitergehn?   
  
Ja, die Uhr ist abgelaufen.   
Wollen Sie die jetzt zurück?   
Gibts die irgendwo zu kaufen?   
Ein so ausgefall’nes Stück   
  
Findet man nicht alle Tage,   
womit ich nur sagen will   
— ach! Ich soll hier nichts mehr sagen?   
Geht in Ordnung! Bin schon   
  
ROBERT GERNHARDT  



Das war unsere Mitte vom Gruppentreffen am 15.01.2019 mit dem dazugehörigen Text.

Beppo liebte diese Stunden vor Tagesanbruch, wenn die Stadt noch schlief. Und er tat seine Arbeit gern und gründlich. Er wusste, es war eine sehr notwendige Arbeit.

Wenn er so die Straßen kehrte, tat er es langsam, aber stetig: Bei jedem Schritt einen Atemzug und bei jedem Atemzug einen Besenstrich. Dazwischen blieb er manchmal ein Weilchen stehen und blickte nachdenklich vor sich hin. Und dann ging es wieder weiter: Schritt – Atemzug – Besenstrich.

Während er sich so dahinbewegte, vor sich die schmutzige Straße und hinter sich die saubere, kamen ihm oft große Gedanken. Aber es waren Gedanken ohne Worte, Gedanken, die sich so schwer mitteilen ließen wie ein bestimmter Duft, an den man sich nur gerade eben noch erinnert, oder wie eine Farbe, von der man geträumt hat. Nach der Arbeit, wenn er bei Momo saß, erklärte er ihr seine großen Gedanken. Und da sie auf ihre besondere Art zuhörte, löste sich seine Zunge, und er fand die richtigen Worte. „Siehst du, Momo“, sagte er dann zum Beispiel, „es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man.“

Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort: „Und dann fängt man an, sich zu beeilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen.“

Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter: „Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten.“ Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte: „Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.“

Und abermals nach einer langen Pause fuhr er fort: „Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste.“

Er nickte vor sich hin und sagte abschließend: „Das ist wichtig.“


Aus dem Buch „Momo“ von Michael Ende 



Zum Jahresabschluss 2018 brachte Gerd Kötter diesen Text mit:



Brückenbauen (Verf. unbekannt)

“Du hast einen schönen Beruf”, sagte das Kind zum Brückenbauer.
“Es muss schwer sein, Brücken zu bauen.”
“Wenn man es gelernt hat, ist es leicht”, sagte er.
“Es ist leicht Brücken aus Stahl und Beton zu bauen.
Die anderen Brücken sind viel schwieriger”, sagte er, “die baue ich aus Träumen”.
“Welche anderen Brücken?”, fragte das Kind.
Der alte Brückenbauer sah das Kind nachdenklich an. Er wusste nicht, ob das Kind es verstehen würde. Dann sagte er: “Ich möchte eine Brücke bauen, von der Gegenwart in die Zukunft! Ich möchte eine Brücke bauen, von einem Menschen zum anderen, von der Dunkelheit ins Licht, von der Traurigkeit zur Freude. Ich möchte eine Brücke bauen, von der Zeit in die Ewigkeit über alles Vergängliche hinweg.”
Das Kind hatte aufmerksam zugehört. Es hatte nicht alles verstanden, spürte aber, dass der alte Brückenbauer traurig war. Weil es ihn wieder froh machen wollte, sagte das Kind: “Ich schenke dir meine Brücke”.

Und das Kind malte für den Brückenbauer einen Regenbogen.


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Frau Brigitte Borchert empfiehlt folgende Berichte:

https://www.ardmediathek.de/tv/WDR/Der-Tod-muss-warten/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=18198186&documentId=56913694&fbclid=IwAR38rLEvOjRqzVJbw1KhfYE5B9Cemyd5f05KEoLu1ZlclLukDVDMAg0MRU0

https://ze.tt/das-sagen-sterbende-kurz-vor-ihrem-tod-hospiz/?wt_zmc



Unsere Mitte beim Gruppentreffen im September wurde gestaltet von Frau Gräf und Frau Reher.


 



 


Frau Brigitte Borchert hat an der Erinnerungsfeier im Stat. Hospiz am Wallgang teilgenommen. Sie berichtet, dass Herr Gluche mit folgendender Geschichte die Anwesenden sehr berührt hat:

http://spiritueller-blog.myriam-tonga.de/gedichte-zitate-geschichten/die-geschichte-von-den-wasserkaefern-und-der-libelle.html




Herr Gerd Kötter hat folgenden Text am Gruppenabend vorgelesen:

                                         

                     SEGEN FÜR DIE TRAUER    
                                         (Dirk Grosser)   

Möge dein Verlust eine Flamme in dir entzünden, in deren Licht du die Zerbrechlichkeit und die Zärtlichkeit des Lebens sehen kannst. Mögen deine Tränen zu flüssigen Spiegeln dieser Zärtlichkeit werden, die denjenigen, den du verloren hast, achtsam ehren. Möge deine Seele sich stets an die Bereicherung erinnern, die dieser Mensch, dieses Tier, dieses Aufscheinen einer ganz besonderen Facette des Kosmos dir geschenkt hat. Möge die Erinnerung dich mit Freude und Dankbarkeit segnen und die Zeitspanne, die euch gemeinsam vergönnt war, dich stets auf die Spur deiner Weisheit, deiner Liebe und deines Mitgefühls führen. 



Eine Frau nach der Diagnose Brustkrebs, gestaltet von Angelika Lenzen:



Unser Mitte im März:




Herr Frank Rudolph-Ehrenbrusthoff  weist auf diesen Artikel in der "ZEIT" hin:

http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-12/sterbebegleitung-ehrenamt-freizeit-erfahrungen



Das Sinnvolle unseres Zusammenlebens ist: einander zu helfen, einander Freude zu machen.

Theodor Hieck




  • Herr Gerd Kötter hat zu Weihnachten diesen Text gefunden:


    Frau Anorte Reher ist auf folgende Zeilen des Trostes aufmerksam geworden:

    „Und hab ich einsam auch geweint,
    so ist’s mein eigner Schmerz,
    und Tränen fließen und
    erleichtern mir das Herz“
                                                                          Goethe

  • Frau Rita Angerstein hat zur Erinnerung an Martin folgendes Gedicht von Mascha Kaleko vorgetragen:

    "Ein sogenannter schöner Tod"

    Eines Morgens wachst du auf und bist nicht mehr am Leben.
    Über Nacht, wie Schnee und Frost, hat es sich begeben.

    Aller Sorgen dieser Welt

    Bist du nun enthoben.

    Krankheit, Alter, Ruhm und Geld

    Sind wie Wind zerstoben.
    Friedlich sonnst du dich im Licht

    Einer neuen Küste,
    Ohne Ehrgeiz, ohne Pflicht.
    -Wenn man das nur wüsste!


  • Frau Gudrun Schwiede brachte folgenden Text zum Gruppentreffen mit:

.


  • Frau Barbara Klein hat die Mitte des letzten Gruppentreffen gestaltet:


 

  • Frau Heike von Germersheim hat folgenden Filmtipp                              

                                                                           


  • Gerd Kötter hat für den Jahresabschluss einen Text von Ulrich Schaffer ausgesucht:



  •  Isabella Karsten stellt uns folgende Worte von F. Bonhoeffer vor:


Sterben

Wir treten aus dem Schatten bald in ein helles Licht.

Wir treten durch den Vorhang vor Gottes Angesicht.

Wir legen ab die Bürde, das müde Erdenkleid;

sind fertig mit den Sorgen und mit dem letzten Leid.

Wir treten aus dem Dunkel nun in ein helles Licht.

Warum wir’s Sterben nennen? Ich weiß es nicht.

 Dietrich Bonhoeffer

 




  • Anorte Reher hat folgenden Text beim Hospiztag NRW in Münster entdeckt:

„Wer Bäume setzt,

obwohl er weiß, dass er niemals in ihrem Schatten sitzen wird,

hat zumindest angefangen,

den Sinn des Lebens zu begreifen.“

(Rabindranath Tagore)



  • Das Lukas-Hospiz in Herne war Ort einer internen Fortbildung der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Hier gibt es den Link zum Haus!      www.lukas-hospiz.de

 

  • Brigitte Borchert macht uns mit folgendem Text bekannt:


                    Unsere Bank

                    Noch immer sitzt du hier
                    als würde sich dein Schatten
                    ausruhen
                    und durch mein Kommen
                    zum Leben erweckt werden

                    Alle Worte, Gedanken, Gefühle


                    warten auf mich
                    um durch deinen Zauber
                    lebendig zu werden


                    Täglich setze ich mich zu dir
                    schließe die Augen
                    sinke in deinen Schatten
                    und atme dich ein

                   Der Tod hat etwas endgültiges
                   aber hier an diesem Ort
                   bist du warm und wahr
                   für einen kurzen Augenblick

                   Otto Lenk


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  • Gerd Kötter hat für den Jahresabschluss einen Text von Max Feigenwinter ausgesucht:

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  • Folgenden Text hat Cäcilia Ebel für uns gefunden:
Ein Gedicht von Christina Brudereck - Der etwas andere Schöpfungsbericht
Gott der große Künstler.pdf (146.21KB)
Ein Gedicht von Christina Brudereck - Der etwas andere Schöpfungsbericht
Gott der große Künstler.pdf (146.21KB)





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  • Anorte Reher hat folgendes Gedicht zur Einstimmung auf das Mitarbeiter-Wochenende mitgebracht:

Neujahrsgebet

Herr, setze dem Überfluss Grenzen

Und lasse die Grenzen überflüssig werden

Lasse die Leute kein falsches Geld machen,
aber auch das Geld keine falschen Leute.

Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
Und erinnere die Ehemänner an ihr erstes.

Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
Und der Wahrheit mehr Freunde.

Bessere solche Beamten, Geschäfts- und Arbeitsleute, die wohl tätig,
aber nicht wohltätig sind.

Gib den Regierenden ein besseres Deutsch
Und den Deutschen eine bessere Regierung.

Herr, sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen,
aber nicht sofort.

Neujahrsgebet des Pfarrers von St. Lamberti, Münster (Westf.) Jahr 1883

 

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  • Lese-Tipp von Gudrun Schwiede:

https://www.dm.de/alverde-magazin/eintauchen/reportage-oktober-2015-c722488.html

     Einen Vorsprung im
         Leben
        hat, wer da
     anpackt,
    
wo die anderen
         erst einmal
          reden.         John F. Kennedy

  • Brigitte Borchert macht auf folgenden Artikel in der Zeit aufmerksam:

"Von einer, die auszog, das Sterben zu lernen"


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  • Herbstimpressionen von Isa Karsten


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  • Text unseres Gruppenabends am 08.09.2015:


Auf der Flucht


Langsam graut der Morgen, 

die Nacht, sie will es so.

Du bist auf dem Weg ins Land der Freiheit irgendwo.

Es war ein schwerer Abschied,

doch war uns lang bewusst,

es kommt einmal der Tag,

an dem du weiterziehen musst.

Auch wenn ich jetzt traurig bin,

denke ich daran, was werden wir erst feiern,

wenn ich nachkomm irgendwann.

Viele gute Tage haben wir gesehen,

manche schwere Stunde mussten wir bestehen.

Es bleibt nur noch zu sagen,

es war 'ne schöne Zeit.

Hab dank und gute Reise,

bring dich in Sicherheit.

Langsam graut der Morgen,

der Tag, er will es so.

Du bist auf dem Weg ins Land der Träume irgendwo  

(Dritte Wahl)

und hier gibt`s den Link zum Hören  http://www.youtube.com/watch?v=6VfsoRLlxPg