Lüner Hospiz e.V.

Ambulanter Hospizdienst

Bilder und Gedanken

Hier finden Sie Texte, Bilder, Gedanken und Erfahrungsberichte unserer Hospizgruppe:


Frau Brigitte Borchert empfiehlt folgenden Bericht:
https://ze.tt/das-sagen-sterbende-kurz-vor-ihrem-tod-hospiz/?wt_zmc



Unsere Mitte beim Gruppentreffen im September wurde gestaltet von Frau Gräf und Frau Reher.


 



 


Frau Brigitte Borchert hat an der Erinnerungsfeier im Stat. Hospiz am Wallgang teilgenommen. Sie berichtet, dass Herr Gluche mit folgendender Geschichte die Anwesenden sehr berührt hat:

http://spiritueller-blog.myriam-tonga.de/gedichte-zitate-geschichten/die-geschichte-von-den-wasserkaefern-und-der-libelle.html




Herr Gerd Kötter hat folgenden Text am Gruppenabend vorgelesen:

                                         

                     SEGEN FÜR DIE TRAUER    
                                         (Dirk Grosser)   

Möge dein Verlust eine Flamme in dir entzünden, in deren Licht du die Zerbrechlichkeit und die Zärtlichkeit des Lebens sehen kannst. Mögen deine Tränen zu flüssigen Spiegeln dieser Zärtlichkeit werden, die denjenigen, den du verloren hast, achtsam ehren. Möge deine Seele sich stets an die Bereicherung erinnern, die dieser Mensch, dieses Tier, dieses Aufscheinen einer ganz besonderen Facette des Kosmos dir geschenkt hat. Möge die Erinnerung dich mit Freude und Dankbarkeit segnen und die Zeitspanne, die euch gemeinsam vergönnt war, dich stets auf die Spur deiner Weisheit, deiner Liebe und deines Mitgefühls führen. 



Eine Frau nach der Diagnose Brustkrebs, gestaltet von Angelika Lenzen:



Unser Mitte im März:




Herr Frank Rudolph-Ehrenbrusthoff  weist auf diesen Artikel in der "ZEIT" hin:

http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-12/sterbebegleitung-ehrenamt-freizeit-erfahrungen



Das Sinnvolle unseres Zusammenlebens ist: einander zu helfen, einander Freude zu machen.

Theodor Hieck




  • Herr Gerd Kötter hat zu Weihnachten diesen Text gefunden:


    Frau Anorte Reher ist auf folgende Zeilen des Trostes aufmerksam geworden:

    „Und hab ich einsam auch geweint,
    so ist’s mein eigner Schmerz,
    und Tränen fließen und
    erleichtern mir das Herz“
                                                                          Goethe

  • Frau Rita Angerstein hat zur Erinnerung an Martin folgendes Gedicht von Mascha Kaleko vorgetragen:

    "Ein sogenannter schöner Tod"

    Eines Morgens wachst du auf und bist nicht mehr am Leben.
    Über Nacht, wie Schnee und Frost, hat es sich begeben.

    Aller Sorgen dieser Welt

    Bist du nun enthoben.

    Krankheit, Alter, Ruhm und Geld

    Sind wie Wind zerstoben.
    Friedlich sonnst du dich im Licht

    Einer neuen Küste,
    Ohne Ehrgeiz, ohne Pflicht.
    -Wenn man das nur wüsste!


  • Frau Gudrun Schwiede brachte folgenden Text zum Gruppentreffen mit:

.


  • Frau Barbara Klein hat die Mitte des letzten Gruppentreffen gestaltet:


 

  • Frau Heike von Germersheim hat folgenden Filmtipp                              

                                                                           


  • Gerd Kötter hat für den Jahresabschluss einen Text von Ulrich Schaffer ausgesucht:



  •  Isabella Karsten stellt uns folgende Worte von F. Bonhoeffer vor:


Sterben

Wir treten aus dem Schatten bald in ein helles Licht.

Wir treten durch den Vorhang vor Gottes Angesicht.

Wir legen ab die Bürde, das müde Erdenkleid;

sind fertig mit den Sorgen und mit dem letzten Leid.

Wir treten aus dem Dunkel nun in ein helles Licht.

Warum wir’s Sterben nennen? Ich weiß es nicht.

 Dietrich Bonhoeffer

 




  • Anorte Reher hat folgenden Text beim Hospiztag NRW in Münster entdeckt:

„Wer Bäume setzt,

obwohl er weiß, dass er niemals in ihrem Schatten sitzen wird,

hat zumindest angefangen,

den Sinn des Lebens zu begreifen.“

(Rabindranath Tagore)



  • Das Lukas-Hospiz in Herne war Ort einer internen Fortbildung der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Hier gibt es den Link zum Haus!      www.lukas-hospiz.de

 

  • Brigitte Borchert macht uns mit folgendem Text bekannt:


                    Unsere Bank

                    Noch immer sitzt du hier
                    als würde sich dein Schatten
                    ausruhen
                    und durch mein Kommen
                    zum Leben erweckt werden

                    Alle Worte, Gedanken, Gefühle


                    warten auf mich
                    um durch deinen Zauber
                    lebendig zu werden


                    Täglich setze ich mich zu dir
                    schließe die Augen
                    sinke in deinen Schatten
                    und atme dich ein

                   Der Tod hat etwas endgültiges
                   aber hier an diesem Ort
                   bist du warm und wahr
                   für einen kurzen Augenblick

                   Otto Lenk


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  • Gerd Kötter hat für den Jahresabschluss einen Text von Max Feigenwinter ausgesucht:

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  • Folgenden Text hat Cäcilia Ebel für uns gefunden:
Ein Gedicht von Christina Brudereck - Der etwas andere Schöpfungsbericht
Gott der große Künstler.pdf (146.21KB)
Ein Gedicht von Christina Brudereck - Der etwas andere Schöpfungsbericht
Gott der große Künstler.pdf (146.21KB)





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  • Anorte Reher hat folgendes Gedicht zur Einstimmung auf das Mitarbeiter-Wochenende mitgebracht:

Neujahrsgebet

Herr, setze dem Überfluss Grenzen

Und lasse die Grenzen überflüssig werden

Lasse die Leute kein falsches Geld machen,
aber auch das Geld keine falschen Leute.

Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
Und erinnere die Ehemänner an ihr erstes.

Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
Und der Wahrheit mehr Freunde.

Bessere solche Beamten, Geschäfts- und Arbeitsleute, die wohl tätig,
aber nicht wohltätig sind.

Gib den Regierenden ein besseres Deutsch
Und den Deutschen eine bessere Regierung.

Herr, sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen,
aber nicht sofort.

Neujahrsgebet des Pfarrers von St. Lamberti, Münster (Westf.) Jahr 1883

 

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  • Lese-Tipp von Gudrun Schwiede:

https://www.dm.de/alverde-magazin/eintauchen/reportage-oktober-2015-c722488.html

     Einen Vorsprung im
         Leben
        hat, wer da
     anpackt,
    
wo die anderen
         erst einmal
          reden.         John F. Kennedy

  • Brigitte Borchert macht auf folgenden Artikel in der Zeit aufmerksam:

"Von einer, die auszog, das Sterben zu lernen"


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  • Herbstimpressionen von Isa Karsten


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  • Text unseres Gruppenabends am 08.09.2015:


Auf der Flucht


Langsam graut der Morgen, 

die Nacht, sie will es so.

Du bist auf dem Weg ins Land der Freiheit irgendwo.

Es war ein schwerer Abschied,

doch war uns lang bewusst,

es kommt einmal der Tag,

an dem du weiterziehen musst.

Auch wenn ich jetzt traurig bin,

denke ich daran, was werden wir erst feiern,

wenn ich nachkomm irgendwann.

Viele gute Tage haben wir gesehen,

manche schwere Stunde mussten wir bestehen.

Es bleibt nur noch zu sagen,

es war 'ne schöne Zeit.

Hab dank und gute Reise,

bring dich in Sicherheit.

Langsam graut der Morgen,

der Tag, er will es so.

Du bist auf dem Weg ins Land der Träume irgendwo  

(Dritte Wahl)

und hier gibt`s den Link zum Hören  http://www.youtube.com/watch?v=6VfsoRLlxPg